Möller: „Eine der vier Außenstellen wird ihren Sitz in Gießen haben. Damit kommen 150 neue Arbeitsplätze in unsere Heimat.“

Spätestens ab dem Jahr 2021 liegt die Auftragsverwaltung für die Bundesautobahnen nicht länger in den Händen der Länder. Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung unserer 13.000 Kilometer Autobahnen übernimmt künftig der Bund. Das Fernstraßen-Bundesamt wird zusätzlich zum Hauptsitz in Leipzig vier Außenstellen bekommen.

Dieses Konzept sei zum einen effizient zentral organisiert und zum anderen kompetent regional aufgestellt, so der heimische Landtagsabgeordnete Klaus Peter Möller und verkündet: „Eine der vier neuen Außenstellen wird ihren Sitz in Gießen haben. Damit kommen 150 neue Arbeitsplätze in unsere Heimat.“

Die Standortwahl Gießen sei auch Ergebnis eines „unermüdlichen Einsatzes der CDU geführten Landesregierung für unsere Region“ betont Möller und prognostiziert: „Diese Entscheidung wird unsere Stadt und das Umland weiter stärken.“
Hocherfreut darüber ist auch Gießens Stadtrat Peter Neidel: „Gießen bietet sich als Standort gleich in mehrfacher Hinsicht an. Die Stadt liegt im Zentrum Hessens, ist bestens in das Autobahnnetz eingebunden und verfügt aufgrund der Technischen Hochschule über eine besonders hohe Ingenieursdichte.“
Die neuen Arbeitsplätze, die mit der Außenstelle in Gießen entstehen, seien eine hervorragende Perspektive für die angehenden Ingenieure, stimmt Möller zu. Auch er ist sich sicher, dass Gießen beim Standortkonzept vor allem durch die regionalen Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen überzeugen konnte. „Mit der JLU und THM ist Gießen attraktiv für die Werbung von Fachkräften im technischen Bereich und der Planfeststellung.“

Die Infrastrukturgesellschaft und das Bundesfernstraßen-Amt sind im Rahmen der Verhandlungen über die Neuordnung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs vereinbart worden. Sie sollen die deutschen Autobahnen betreiben und mit Jahresbeginn 2021 ihre Arbeit aufnehmen. Mit dem Infrastruktureinrichtungsgesetz hat der Bund im Juni 2017 die erforderlichen rechtlichen Grundlagen geschaffen. Die Gründung der Infrastrukturgesellschaft und des Bundesfernstraßenamtes ist eine der größten Strukturreformen seit der Wiedervereinigung.

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